++++ Pressemitteilung vom 6.04.2010 ++++


FDP im Ortsbezirk 1 fordert: Bundesrechnungshof wird zu Bürgerhaus!
Frankfurt/M, 06.04.2010 -- Die Ortsgemeinschaft 1 der FDP Frankfurt setzt sich dafür ein, die Entwicklung des Areals des ehemaligen Bundesrechnungshofs voranzutreiben und in diesem Rahmen auch Versammlungsräume nach Art eines Bürgerhauses zu schaffen. Dabei soll auch eine Abbrucherlaubnis des noch denkmalgeschützten Teils in Erwägung gezogen werden, um das Grundstück für Investoren attraktiver zu machen. Einen entsprechenden Antrag hat Stephan Korte, der liberale Vertreter im Ortsbeirat 1, für dessen nächste Sitzung eingereicht.

Das Gebäude des ehemaligen Bundesrechnungshofs stehe seit acht Jahren leer und über dessen Ästhetik und historische Bedeutung lässt sich mindestens streiten. Unbestritten sei jedoch, dass es für die Bewohner der Alt- und Innenstadt keinen Kultur- und Versammlungsraum gebe. Im Zuge einer Neubebauung des Geländes, sei es möglich einem potenziellen Investor zur Auflage zu machen, Versammlungsräume zu schaffen, welche zum Beispiel von der Saalbau GmbH betrieben werden können.

Korte: „Alle politischen Parteien wollen ein belebteres Frankfurter Stadtzentrum. Ein Versammlungshaus kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten.“

„Die Aufhebung des Denkmalsschutzes ist auch von Teilen der FDP-Ortsgemein- schaft 1 kritisiert worden. Letztlich ist der Nutzen, welcher für die Bürger von einem Bürgerhaus ausgeht, größer als jener, der von einer ungenutzten dafür aber unter Denkmalschutz stehenden Bauruine herrührt. Die Einwohner des Herzens Frankfurts sind keine Bewohner zweiter Klasse, sie haben das gleiche Recht auf ein Bürgerhaus, wie die Bewohner anderer Stadtteile.“, sagt Konstantinos Holzer, Vorsitzender der FDP-Frankfurt Ortsgemeinschaft 1.

++++ Pressemitteilung vom 26.08.2009 ++++


Hans-Joachim Otto und Christoph Schnurr bei den Wahlkampfständen der FDP Frankfurt Ortsgemeinschaft 1

Frankfurt/M, 26.08.2009 -- Die Ortsgemeinschaft 1 der FDP Frankfurt hat ihre Wahlkampfstände für die Bundestagswahl 2009 terminiert.

Insgesamt wird die Ortsgemeinschaft 10 Wahlkampfstände veranstalten. Den Auftakt bildet am Freitag, den 28.08.2009 der Stand an der Fankenallee Ecke Schwalbacher Straße vor dem Wochenmarkt. Vor dem Wochenmarkt wird es bis zur Bundestagswahl zwei weitere Stände geben.

Zu den weiteren Schwerpunkten des Wahlkampfes gehören die vier Wahlkampfstände an der Galluswarte, die bis zur Wahl an unterschiedlichen Werktagen zwischen jeweils 6 und 8 Uhr morgens stattfinden werden.

Die Ortsgemeinschaft 1 freut sich am 15.09.2009 von 12 bis 14 Uhr Hans-Joachim Otto, MdB an ihrem Stand am Kaiserplatz begrüßen zu dürfen.

Zum Abschluss des Wahlkampfes wird Christoph Schnurr, Bundestagskandidat im Wahlkreis 183 Frankfurt II den Stand der Ortsgemeinschaft am 26.09.2009 von 20 bis 23:59 Uhr am Klaus-Mann-Platz besuchen. „Wir freuen uns, dass Christoph Schnurr seinen Wahlkampfmarathon bei uns in der Ortsgemeinschaft 1 ausklingen lassen möchte. Das ist Engagement bis zur letzten Minute.“, so Konstantinos Holzer, Vorsitzender der FDP Frankfurt Ortsgemeinschaft 1.

Weitere Informationen zu den Gästen und den Wahlkampfständen der Ortsgemeinschaft auf www.frankfurt-mitte.de

++++ Pressemitteilung vom 17.07.2009 ++++


Mehr Sicherheit um die Peterskirche – dem Schwulen- und Lesbenhass keine Chance!

Frankfurt/M, 17.07.2009 -- Stephan Korte, Ortsbeirat der FDP Frankfurt im Ortsbezirk 1 (Altstadt, Innenstadt, Gallus, Bahnhofs-, Gutleut- und Europaviertel) wird bei der nächsten Sitzung des Ortsbeirates einen Antrag für mehr Sicherheit um die Peterskirche stellen. „Die Sicherheit der Passanten ist massiv gefährdet, es wird Zeit, dass sich der Magistrat kümmert!“, so Stephan Korte.

Die kleine Parkanlage zwischen der Bleichstrasse und der Stephanstrasse wird häufig als Abkürzung zur Konstablerwache bzw. Hauptwache genutzt, um einen Umweg über die Alte Gasse zu vermeiden. In der Vergangenheit ist es immer wieder zu Übergriffen im Park um die Frankfurter Peterskirche gekommen. Besonders brisant ist in dem Zusammenhang, dass viele der Passanten Lesben und Schwule sind, welche in die gegenüberliegenden Gastronomie kommen oder gehen. Bei den meisten Übergriffen handelt es sich erwiesener Massen um keine Raubdelikte, sondern es handelt sich um Hassverbrechen gegen Homosexuelle.

„Verbrechen mit dem Motiv Hass können in einer liberalen Stadt, wie es Frankfurt ist, nicht toleriert werden. Da man Toleranz nicht von oben diktieren kann und es dauern wird, bis Fremdenhass und Hass auf Homosexuelle auch beim Letzten als untragbar angekommen sind, ist es wichtig die Menschen zu schützen.“ so Konstantinos Holzer, Vorsitzender der FDP Frankfurt Ortsgemeinschaft 1.

„Es ist bedrückend zu sehen, dass es immer noch massiv Übergriffe auf Homosexuelle gibt. Wir Schwulen und Lesben müssten mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen sein. Da dies offensichtlich noch nicht geschehen ist, sollte bereits an Schulen mehr Aufklärung zu dem Thema stattfinden. Kurzfristig ist es jedoch wichtig uns vor den Menschen mit eingeschränktem Horizont zu schützen.“, fordert Manfred Donack, Bundesarbeitskreisleiter „Schwulen & Lesben Politik“

Die Ortsgemeinschaft 1 der FDP Frankfurt ist stolz, dass der Christopher Street Day wieder in ihrem Bezirk stattfindet und unterstützt die Forderungen der Schwulen und Lesben auf dem Weg absoluten Gleichberechtigung, daher werden der liberale Wagen und die Stände der FDP mit von der OG1 mit besetzt.

++++ Pressemitteilung vom 28. Juni 2009 ++++



Ortsgemeinschaft 1 der FDP Frankfurt

Frankfurt, den 28.06.2009

Solidarität mit den Freiheitskämpfern im Iran

Am gestrigen Samstag hat auf dem Frankfurter Römerberg eine Demonstration zur Unterstützung der liberalen Kräfte im Iran stattgefunden. Mehr als 1.000 Menschen haben sich versammelt, um den Verfechtern der Menschenrechte im Iran ihre Unterstützung zu signalisieren.

Die Ortsgemeinschaft 1 der FDP Frankfurt unterstützt die Forderungen der iranischen Bevölkerung nach freien Wahlen, freier Meinungsäußerung, Pressefreiheit, Gleichberechtigung, Gleichbehandlung, Religionsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Reisefreiheit.

Wir möchten uns bei den Organisatoren der Veranstaltung bedanken und bitten gleichzeitig, es nicht bei dieser einen Großveranstaltung in Frankfurt zu belassen.

Wir fordern, die Kundgebungen nach dem Vorbild der Leipziger Montagsdemonstrationen wöchentlich stattfinden zu lassen, solange bis die Forderungen der Demonstranten nach Einhaltung ihrer Menschenrechte durchgesetzt sind. Die Ortsgemeinschaft 1 der FDP Frankfurt sagt den Organisatoren dazu ihre Unterstützung zu.

Die Organisatoren werden auch gebeten, bei der Auswahl der Redner ausgewogener und genauer zu selektieren. Es kann nicht sein, dass eine Partei auf einer Kundgebung für Menschenrechte vertreten wird, deren Vorgängerpartei Jahrzehnte lang selbst für Terror stand. „Da wird der Bock zum Gärtner gemacht!“, so Konstantinos Holzer, Vorsitzender Ortsgemeinschaft 1 der FDP Frankfurt.

Des Weiteren fordert die Ortsgemeinschaft alle Bürger auf, sich mit den Kämpfern für Menschenrechte zu solidarisieren und für deren Forderungen mit auf die Straße zu gehen. „Ein großer Teil der Deutschen weiß noch, wie es ist, in einer Diktatur zu leben. Dieses Leben unter Repressionen in allen Lebensbereichen ist menschenunwürdig. Die iranische Regierung muss insbesondere das Recht auf friedlichen Protest gegen Wahlmanipulationen respektieren“, so Stephan Korte, FDP-Ortsbeirat im Ortsbezirk 1.

Insbesondere werden diejenigen unserer Mitbürger, welche neben deutschen auch Wurzeln in einem anderen Kulturkreis haben, aufgefordert sich den Forderungen für Menschenrechte im Iran anzuschließen. Gerade Portugiesen, Spanier, Griechen, Südamerikaner und Osteuropäer in Frankfurt sollten sich daran erinnern, dass auch Ihre Länder vom Terror regiert wurden. Auf deutschen Straßen und den Straßen vieler europäischer Städte ist während der Diktaturen in Portugal, Spanien, Griechenland, den südamerikanischen und osteuropäischen Staaten für die Einhaltung der Menschenrechte demonstriert worden. Es ist an der Zeit einen Teil der Unterstützung zurück zu geben.

Unsere iranischen Nachbarn hier in Frankfurt leben in der ständigen Angst, wenn das Telefon klingelt oder eine E-Mail aufgemacht wird, dass einer ihrer Verwandten oder Freunde ein neues Opfer der Diktatur geworden ist. Es ist dieselbe Angst, die viele Deutsche und Nichtdeutsche in dieser Stadt haben mussten, als in ihrem Land der Terror herrschte. Deshalb ist es wichtig, dass wir alle für die Freiheitskämpfer im Iran auf die Straße gehen und auch unseren hier ansässigen iranischen Freunden und Nachbarn zeigen, dass wir bei ihnen sind.

Natürlich interessiert es keinen Diktator, wenn im Ausland Menschen gegen ihn auf die Straßen gehen. Das Ziel ist nicht, die Aufmerksamkeit eines Diktators auf den Protest zu ziehen. Ziel ist es, den Freiheitskämpfern im Iran zu zeigen, dass wir in Gedanken bei ihnen sind. Wir versammeln uns, nutzen die Pressefreiheit für eine unabhängige Berichterstattung und wir äußern unsere Meinung frei. Wir zeigen dem iranischen Volk, worauf es sich nach dem Umbruch freuen kann. Wir geben ihnen den Mut weiter zu machen.

Konstantinos Holzer: „Meine Mutter stammt aus Griechenland. Auch in Griechenland gab es zwischen 1967 und 1974 eine Militärdiktatur. Viele Griechen der Diaspora haben sich in europäischen Städten zu Demonstrationen versammelt, um gegen die Papadopoulos Junta zu kämpfen. Die Befreiung Griechenlands wurde aber letztlich auf den Straßen in Griechenland entschieden. Aus Gesprächen mit Freiheitskämpfern in Griechenland weiß ich jedoch, wie wichtig für sie die moralische Unterstützung aus dem Ausland war. Auch wenn Griechen und Iraner im Lauf der Geschichte kleinere Differenzen hatten, sehe ich doch Parallelen, denn auch der Iran wird zu Rechtstaatlichkeit und Menschenrechten zurück finden. Das Regime Ahmadineschad wird nicht überleben. Der Terror wird nicht siegen!“